Taupo, 8. 2. 2019

Liebe Freunde,

seit unserem letzten Eintrag sind wir einige Kilometer gefahren. Den nördlichsten Zipfel von  Neuseeland haben wir erreicht, Cape Reinga.  Es war noch recht weit zum Fahren wieder viele Kurven und Hügel waren zu bewältigen. Es ist hauptsächlich Farmland, Rinder, Kühe und Schafe.
Das Cape ist ein windiger Ort mit Leuchtturm.  Wir hatten den Eindruck, dass wir sahen wo der Pazifik und die Tasmansee zusammenstossen. Es gab so komische Strudel. Ist aber wahrscheinlich eher Einbildung.

 
Unterwegs zum Cape Reinga


Am nördlichsten Zipfel Neuseelands



Ein Ueberlebenskünstler

Leuchtturm von Cape Reinga


Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher zu den grossen Te Paki Sanddünen. Sie erinnerten mich stark an die Dünen in Namibia oder Dunhuang in China. Ich bin ein Stück hochgelaufen, und sah wie andere sich mit Sandboarding vergnügten.









In der Nacht fing es an zu regnen, vorbei mit dem stabilen Hoch. Entlang der Ostküste nach Süden. In Mangonui konnten wir noch eine Cousine von Kay besuchen. Sie gaben uns den Rat über Wangaroa zur Matauri Bay zu fahren. Es ist eine sehr schöne Gegend. Immer wieder gibt es herrliche Ausblicke an die Küste und den vielen Inseln. Bei schönem Wetter muss es traumhaft sein. Leider begleitete uns der Regen die ganze Zeit so dass wir in Kerikeri auf dem Camping übernachteten. Kerikeri ist geschichtlich interessant, dort siedelten die ersten Missionare. Wir sahen uns noch die Rainbow Falls an.





Blumen am Wege

Cabel Bay in Mangonui

Krebs  bei Ebbe im Versteck


Unterwegs nach Matauri

Matauri Bay im Regen


Ehemaliges Missionshaus in Kerikeri


Rainbowfalls in Kerikeri



Weiter geht’s nach Waitangi. Wir wurden darauf hingewiesen, dass am 6. Februar ein Feiertag ist. Der Waitangitag ist für Maoris sehr wichtig. 1840 wurde hier der Vertrag von Waitangi unterschrieben. Wir waren nicht alleine auf der legendären Wiese. Ich weiss nicht ob sie am Proben waren oder ob die Festivitäten schon am 4. Februar begannen. Jedenfalls konnten wir das Versammlungshaus mit den schönen Schnitzereien nur von weitem sehen. Dafür bewunderten wir das 36m. lange Kriegskanu.





Maori Tänzer in Action

Meetinghaus , Maere in Waitangi



Kriegskanu


 Auch in Kawakawa gabs einen kurzen Halt. Wir wollten uns die Hundertwasser Toiletten nicht entgehen lassen.

 
Hundertwassertoilette

Bank in Kawakawa


In Wangarei machten wir eine kleine Wanderung um die Wangarei Falls. Sie gefielen uns besser als die in Kerikeri. Wangarei ist eine grössere Stadt mit Industrie. Ueber Nacht suchten wir uns zum ersten Mal einen Freedom Camping aus. D.h. man darf eine Nacht bleiben aber nur wenn das Auto ein «self-contained» Abzeichen hat. Ist noch ganz praktisch zwischendurch. Es war am Strand von Ruakaka.




Wangarei Falls




Beach in Ruakaka


Am Nächsten Tag planten wir in Auckland bei der Maui Station vorbei zu gehen. Wäschewechsel und unsern leicht defekten Camper in Reparatur zu geben.
Am Anfang hatten wir etwas Schwierigkeiten mit dem Fahren. Wir hatten die Tendenz zu sehr auf der linken Seite zu fahren.  Da passierte es auf einer Brücke, dass wir die Leitplanke streiften. Von da an konnten wir die Türe zum Wohnabteil nicht mehr öffnen.

 
Abgeänderter Camper



Alles klappte bestens, die Türe gerichtet und die Wäsche gewechselt und wir weiter unterwegs nach Süden. Auf der Suche nach einem Camping führte uns das Navi zu den Waingaro Hot Springs. Es war sicher mal eine schöne Badelandschaft, aber jetzt sind nur noch 2 Becken geöffnet. Das Wasser war schön warm und der Campingplatz ok. aber das Ganze liegt weit abgelegen.

 
Unterwegs mit Blick übers Meer

Campingplatz bei den  Waingaro Hot Springs


 Unser nächster Besuch galt den Waitomo Caves, den Glühwürmchen Höhlen. Ich konnte sie ja schon zweimal besichtigen, aber für Susanne wars das erste Mal. Wir buchten eine Tour zum Laufen. So sahen wir recht gut wie von den Glühwürmchen die klebrigen Fäden herab kamen wo dann die Insekten hängen bleiben. Der Führer erzählte uns, dass es über 70 Höhlen gäbe und in fast jeder gibt es Glühwürmchen.




Jetzt gehts in die Höhle

ev. sieht man die Fäden der Glühwürmchen etwas

In der Höhle

Endlich wieder an der Oberfläche


Weiter zieht es uns in den Togariro National Park. Das Wetter meint es nicht so gut mit uns. In der Nacht regnet es und am Morgen sind der Mt.Ruapehu und Mt.Ngauruhoe in Nebel eingehüllt. Es ist recht kühl. Wir haben sogar das Heissluftöfeli angestellt. (am Anfang der Reise haben wir darüber gespottet!) Den Tongariro Crossing überlassen wir den Jüngeren und machen uns auf die Wanderung zu den Tama Lakes. Es ist eine schöne Tagestour vom Wakapapa Village aus. Wir sind gut 6 Std. unterwegs, landschaftlich sehr schön mit der kargen alpinen Vegetation. Ich finde genügend Blumen und Kräuter zum Fötele.

 
Unterwegs zum Nat. Park


Moos

Mount Ngauruhoe versteckte sich fast immer 



Unterer Tama Lake


Oberer Tama Lake


Geschafft


Die Vegetation ändert sich sobald es keinen Wind und mehr Wasser gibt

Taranakifall



Tongariro Hotel


Maori Skulpturen 


Morgen geht’s nach Taupo wo ich hoffentlich Internet habe und den Blog hochladen kann.

Liebe Grüsse in die Heimat.

Vreni und Susanne


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