Wellington, 23.2.2019

Liebe Freunde.

Morgen verlassen wir die Nordinsel. Wie schnell doch die Zeit vergeht.
Den letzten Beitrag habe ich in Taupo auf den Weg geschickt. Wieder einmal war ich froh über das Wifi in der Bibliothek obschon es eine Affenkälte war. Hier wissen sie einfach nicht wie fest sie herunterkühlen müssen, oder sie wollen einem schnell wieder aus dem Haus haben.
Von Taupo aus sind wir dann durch die Hügel an die Ostküste nach Napier gefahren. Bei einem Kaffeehalt trafen wir ein Holländisches Paar mit einem Oldtimer, Talbot Auto.
Sie waren auch unterwegs nach Napier zum Art Deco Festival. Sie haben ihr Auto nach Auckland verschifft und reisen nun 4 Wochen damit herum. Sie erzählten uns, dass sie mit einer Gruppe Oldtimer unterwegs sind, die eingeladen wurden vom hiesigen Club. Dafür dürfen sie am Umzug teilnehmen.


Dieser Talbot ist noch gut im Schuss, sie fahren mit ihm 4 Wochen lang in NZ herum. Dann wird er wieder nach Europa verschifft.

In Napier wird jedes Jahr das Art Deco Festival gefeiert, im Andenken an das Erdbeben von 1931. Viele Leute kleiden sich wie zu dieser Zeit. Es ist lustig zu sehen wie viele da mitmachten. Dazu kam der Umzug   mit Oldtimern und alten Töffs. Auch eine Flugstaffel mit alten Flugzeugen zeigte ihre Loopings.

Ein Tanz wird einstudiert
Auch die Kleinsten machen mit



Sie knatterten recht laut



Lieblings Stücke
Die Häuser wurden im 1930er Stiel nach dem Erdbeben wieder aufgebaut.
Wer ist wohl schöner, das Auto oder die Damen?
Jede Menge Leute



Auch die Kleinen werden herausgeputzt

Flugstaffel beim Looping







Wie waren die Autos noch schön



Im Park von Napier

Es gab allerlei zu sehen


Das Chörli war nicht unbedingt ein Highlight aber lustig zum Anschauen.

Am Sonntagmorgen besuchten wir in Hastings den Farmers Market. Alles frisch vom Bauern.  Auch wir fanden gute Sachen.

Das Töpfchen hat auch auf dem Velo platz


Alles frisch und gluschtig




In Hastings gibt es den Aussichtspunkt, den Te Mata Peak ca. 400m. hoch. Der wollte natürlich auch erklommen werden. Eine herrliche Aussicht belohnte uns. Auch ist es ein idealer Ort um Gleitschirm zu fliegen.   

Auf dem Gipfel

Er brauchte einige Zeit bis sich der Schirm schön entfaltete, aber dann stieg er richtig Hoch hinaus.
Sicht über die Küste von Napier und Hastings.


War wohl mal alles im Meer

Ausblick vom  Te Mata Peak aus

In und um Hastings hat es viele Weinberge



Elefant Hill Weinkellerei und Restaurant

Ein erstklassiges Restaurant

Unser Weg führte uns wieder an die Westküste. In Foxton Beach verbrachten wir eine Nacht und erlebten wiedermal einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Unterwegs über die Hügel


Fischer an der Foxton Beach




Sonnenuntergang an der Foxton Beach

Ich kann nie genug davon kriegen



Gemütlich gondelten wir Wellington zu, wo wir schon von Belinda und Gemma, meinen Verwandten erwartet wurden. Belinda wohnt etwas ausserhalb Welligtons und hat genügend Platz uns Unterschlupf zu geben.

Belindas Haus
Von hier aus konnten wir mit dem Zug in die Stadt fahren. Es gibt sehr viel zu sehen in Wellington, entlang der Waterfront ist immer was los.  

Der "Bienenstock" das Parlament

Alt und Neu ergänzt sich gut



Brücke an der Wasserfront


Lagune


Rudertraning

Relaxen bei der Lagune






Zu Ehren der Maoris
Für Kunst ist Wellington sehr offen, viele Skulpturen gibt es zu sehen.


Fensterputzer an der Arbeit

Altes Parlamentshaus, ältestes Holzhaus 


Freischwebende Holztreppe im alten Parlamentshaus

Hinter den Tapeten sieht es mit der Isolation recht dürftig aus

Wir erkundeten den Botanischen Garten, 





Wunderschöner Strauch mit tollen Blüten. Wie heisst er wohl?



Ententeich im Botanischen Garten


unbekannte Pflanze

Wir marschierten zum Mount Victoria hinauf,


Zur Stärkung einen Kaffee 

Jachthafen

Vogel ist auch hier ein Begriff, sogar eine Strasse gibt es!

Aussicht vom Mount Victoria










Wir besuchten div. Musen, natürlich auch das Te Papa, das Bekannteste


Te Papa

Eine der Ausstellungen befasste sich mit der Schlacht bei "Galliopoli" bei dem die Neuseeländer Truppen schickten.






 Ganz eindrücklich die überlebensgrossen Figuren. Die sahen wie echte Menschen aus. Man konnte sogar die Haare auf den Armen sehen.
Nun sind die Tage in Wellington vorbei. Das Wetter hat sich etwas verschlechtert. Was uns sicher bleibt ist der ewige Wind. Anscheinend ist diese Stadt bekannt dafür.

Ab morgen werden wir auf der Südinsel umherkurven.  Ich melde mich dann wieder.

Bis dann herzliche Grüsse aus Down Under

Vreni

                                    

Kommentare