Invercargill, 9. März 2019
Liebe Freunde und Familien.
Jetzt sind es 2 Monate seit wir uns auf die Reise gemacht
haben. Das heisst für uns einen Drittel der Reise ist hinter uns, es bleibt
noch 1 Monat für Neuseeland und dann geht es weiter nach Australien. Irgendwie
kann ich es gar nicht glauben, dass wir erst einen Drittel hinter uns haben,
andererseits haben wir schon so viel gesehen, dass ich den Eindruck habe, wir
müssten schon viel länger unterwegs sein. Ich bin froh, dass ich den Blog
schreibe so kann ich jeweils alles nochmals in Erinnerung rufen.
Nun aber der Reihe nach. Vor einer Woche verliessen wir
Westport.
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| An der Hauptstrasse von Westport |
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| Schönes Schmiedeisengitter |
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| In Westport |
Alles entlang der Westküste und das bei meist schönem Wetter was eher
unüblich ist. Die Westküste ist bekannt für das viele Regenwetter. Der
Küstenabschnitt bis Greymouth finde ich persönlich fast am schönsten. All die
Buchten mit den Felsvorsprüngen und das tosende Meer. Es macht mich immer
wieder sprachlos vor Begeisterung.
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| Auf dem Truman Trak |
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| An der Truman Beach |
In Punakaiki, bei den Pancake Rocks und Nelsons Head kommen
mir immer wieder alte Erinnerungen hoch. Mitte der 70er Jahre sind Hanni und
ich noch auf den Felsen herumgeklettert, von Absperrungen wurde noch nicht viel
gehalten. Und Heute, alles schön geordnet auf eingezäunten Wegen. War auch
schön und man fühlte sich viel sicherer. Diesmal war so schönes Wetter und das
Meer war ruhig, von den bekannten Blowholes kam keines zum Zuge.
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| Bei den Pancake Rocks |
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| Nelsons Head |
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| Entlang der Küste |
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| Es gibt auch solche die ein Bad in der Tasmansea wagen |
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| Kunst am Strand |
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| ein weiterer Sonnenuntergang |
In Hokitika, der Greenstone Stadt suchten wir uns keinen
Schmuck, sondern besuchten die Kiwis. Es war natürlich in einem Aufzucht
Zentrum, aber wir sahen sie fressen und in der Erde herumscharren. Sie sind ja
so gefährdet und in der Natur sieht man keine mehr. Als Tourist auf dem
Touristenpfad sowieso nicht. Da es nachtaktive Tiere sind waren die Räume
abgedunkelt und man durfte nicht fotografieren. Dafür konnten wir die Aale und
andere Fische sehr nahe sehen und auch die Tuatara Echsen.
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| Tuatara Echse |
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| Aale |
Im Hinterland hat Hokitika einiges zu bieten. Wir machten
einen Hike zu der Hokitika Gorge, fuhren um den Lake Kaniere und sahen uns die
Dorothy Falls an. Alles wunderschön. Leider fanden auch die Black Flys,
Sandflys gefallen an uns. Diese Fliegen sind so klein und unscheinbar, aber
bleiben einem lange in Erinnerung!
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| Hokitika Gorge |
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| über Hängebrücken gelangen wir zum Ziel |
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| Es gibt so viele Farn Arten |
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| Dorothy Falls |
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| Lake Kaniere |
Die Nacht verbrachten wir in Ross auf einem kleinen Camping
an der Küste. Mit einem weiteren herrlichen Sonnenuntergang wurden wir
verwöhnt!
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| Immer das Selbe und doch wieder anders |
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| In Ross |
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| Dieser Weka ist gar nicht scheu |
Das Wetter war sich am ändern, den Fox Gletscher hatten die
Wolken schon eingepackt so dass wir den Lake Matheson links liegen liessen
(obschon er auf der rechten Seite war). Unser Ziel für die Nacht war Haast, ein
kleines Dorf am Fusse des Haast Passes. Die Strassen sind immer recht eng und
die meisten Brücken sind einspurig.
In Haast fing es an zu regnen und am Morgen machte es gleich
weiter. Wir wurden jedoch getröstet, dass es über dem Pass besseres Wetter gibt.
Der Haast Pass gehört zum Unesco Weltkulturerbe und ist wirklich schön.
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| Billy Falls |
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| Fantail Falls |
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| Tui |
Wir
machten einige Abstecher zu diversen Wasserfällen und eine Wanderung zu
den Blue Pools. Glas klares Wasser, man sieht bis auf den Grund. Wunderschön!!
Aber zum Baden recht kalt. Auch der Wald ist wieder wie im Märchen.
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| Die sind recht scheu |
Ueber die Cardrona Vally Road gelangen wir durch das
Skigebiet der Crown Range nach Arrowtown, vorbei am Büstenhalter Zaun (ist
sogar auf Maps Me vermerkt).
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| BH Zaun |
Von Queenstown war ich auch endtäuscht. Die Stadt wird immer
grösser, es kommen immer neue Quartiere hinzu. Es wimmelt von Leuten und das
Verkehrschaos ist auch da. Es ist wie in einer Grossstadt. Schade!
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| Beim Skippers Caynon |
Schnell zogen wir weiter nach Te Anau. Dort ist es noch
ruhiger und am See ist es herrlich zum Flanieren. Zudem ist es auf dem Weg nach
Milford Sound.
Auf dem Camping konnten
wir die Schifffahrt buchen für den Fijord am Freitagmorgen.
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| Abendstimmung in Te Anau |
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| Morgenrot verheisst nichts Gutes |
Am Donnerstagmorgen war das Wetter noch ganz anständig. Je
näher wir kamen umso schlechter wurde es. Es schüttete wie aus Kübeln. Von
unseren kleinen Wanderungen die wir machen wollten haben wir gerade zwei
geschafft und dann waren wir total durchnässt. Dafür bewunderten wir hunderte
von Wasserfällen. Ueber alle Felswände kamen sie hinunter. Es war ein
unglaublicher Anblick.
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| Beim Mistel Lake war das Wetter noch ganz okey. |
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| Bald danach fing es an zu Regnen |
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| Von überall gab es Wasserfälle |
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| Nach der Wanderung zum Chasem waren auch wir ganz nass |
Die Nacht verbrachten wir beim Cascade Creek Campsite, den
nächsten zum Fijord den man benutzen konnte. Nachher war es überall verboten zu
übernachten. So sassen wir gestern im strömenden Regen und froren trotz
Heizung. Ich wagte nicht zu hoffen, dass
es am andern Tag schön ist.
Aber siehe da, in der Nacht stoppte der Regen, es klarte auf
und es gab einen schönen aber kalten Tag.
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| Morgnfrüh am Milfordsound |
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| Alle Boote werden mit Touristen gefüllt |
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| auf gehts in den Sound |
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| Bei der Einfahrt von der Tasman Sea |
Es war eine wunderschöne, recht ruhige Rundfahrt durch den Fijord.
Leider sind die Besucherzahlen so angestiegen, dass ca. sechs Boote
gleichzeitig unterwegs waren. In den letzten 40 Jahren ist alles so gewaltig
vergrössert worden. Eine Busladung nach der andern wird abgefertigt. Sehr viele
Asiaten, Australier, Amerikaner, Deutsch, Holländer und zum Glück auch
Schweizer trifft man. Die Natur, der Mitre Peak, die Wasserfälle das alles ist
zum Glück noch da. Die Neuseeländer wissen schon, dass sie mit der Umwelt
sorgsam umgehen müssen, und die meisten halten sich an die Vorschriften.
Auf der Rückfahrt aus dem Milford Sound sah man von all den
Wasserfällen nichts mehr. Es bot sich uns ein ganz anderes Bild als am Tag
davor. Wir fanden es total spannend den Unterschied zu sehen.
Nun grüssen wir euch alle ganz herzlich, bis zum nächsten
Mal aus Down Under.
Vreni und Susanne
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