Kaikoura, 18.3.2019
Liebe Freunde.
Vor einer Woche habe ich den letzten Blog auf die Reise
geschickt. Viel haben wir gesehen in dieser Zeit und viele Kilometer haben wir
hinter uns gelassen.
In Invercargill haben wir noch etwas die Stadt angeschaut.
Es gibt nicht allzu viel zu sehen. Man hat nicht den Eindruck, dass die Stadt
lebt. Das Beste war die Bibliotek mit dem Internet
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| Haupteinkaufsstrasse in Invercargill |
Unser Weg führt uns zum Bluff, der Halbinsel. Dort gibt es
etwas Industrie und den Hafen. Auch fährt von dort die Fähre nach Stuart
Island. Beim Bluff gibt es natürlich einige schöne Aussichtspunkte.
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| Im Zentrum vom Städtchen recht ruhig |
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| Beim Sterling Point |
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| ABluff Hill Lookaut |
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| Ausblick über den Hafen |
Weiter geht es in die Catlins. Das ist die Küsten Gegend
nordöstlich von Invercargill. Ein Naturreservat. Unser erster Halt war der
Waipapa Point, mit dem Leuchtturm.
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| Windfahne am Waipapapoint |
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| Leuchtturm am Waipapapoint |
Weiter zum südlichsten Punkt der Südinsel, dem Slope Point.
Die nächste Nacht verbrachten wir in der Curio Bay. Die ist
bei den Touristen sehr beliebt, gibt es doch viele kleine Wanderungen die man
dort machen kann. Zudem sieht man versteinerte Bäume bei Ebbe.
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| auf dem Küsten Hike |
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| Versteinerte Bäume |
Natürlich machten wir auch die Wanderung durch den
ursprünglichen Küstenwald. Das meiste wurde ja vor langer Zeit abgeholzt und zu
Weiden gemacht.
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| Kotukutuku , Tree Fuchsia |
Auf dem weiteren Weg entlang der Küste besuchten wir die
Cathedral Caves an der Waipati Bay. Die kann man nur bei Ebbe besuchen,
ansonsten ist sie im Wasser. Wir hatten Glück und konnten sie voll geniessen.
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| Auf dem Weg zur Cathedral Cove |
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| ein Eingang in die Höhle |
Einen Halt gab es am Lake Wilkie der am verlanden ist, ein Ueberbleibsel
aus der letzten Eiszeit.
Der Purakaunui Wasserfall erhielt auch einen Besuch von uns.
In Papatowai wollten wir uns etwas die Füsse vertreten und
wanderten dem Fluss entlang bis zur Mündung ins Meer. Manchmal sollen dort Seeelefanten
im Sand liegen. Bei uns leider nicht, es war aber trotzdem schön.
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| Was sind das wohl für Augen? |
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| Seaweed |
Die Nacht verbrachten wir in einer kleinen Bucht, der
Purakaunui Bay.
Es war ein sehr windiges
Plätzchen. Beim erkunden der Bucht stolperten wir fast über einen Seehund, der
am schlafen war. Auch einen Gelbaugen Pinguin sahen wir. Er war in der Mauser,
und wie wir später erfahren haben, können sie während dieser Zeit bis zu 4
Wochen am selben Ort stehen ohne zu Essen. Das erklärte uns, warum er am
nächsten morgen noch immer dort stand.
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| Kunst am Strand |
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| 0h wie wohl ist mir |
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| Gelbaugen Pinguin in der Mauser |
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| Morgens in der Purakaunui Bay |
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| Waren nicht ganz alleine |
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| Steht noch immer an der selben Stelle |
An der Surat Bay die wir am nächsten Tag abwanderten trafen
wir dann die ersten Seelöwen. Sie waren so müde, dass sie nur ab und zu die
Fliegen verscheuchten.
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| Spuren im Sand, einer ging ins Wasser |
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| Surat bay |
Ein weiteres Highlight und das Ende der Catlins Küste ist
der Nugget Point. Der Leuchtturm und die Felsen, einfach toll das zu sehen.
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| Am Nugget Point |
Ganz am Ende ist das Albatross Center, und auch das Pinguin
Center. Mit einer Führung konnten wir die Pinguine im Spital besuchen. Sie
hatten noch nie so viele Patienten, über 90 Pinguine.
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| Auf dem Parkplatz des Royal Albatross Centre |
Sehr viele sind
Unterernährt, durch die Ueberfischung der Meere bekommen sie zu wenig Nahrung.
Hier haben wir auch erfahren, dass die Pinguine während der Mauser nichts essen
und sich so wenig wie möglich bewegen um Energie zu sparen.
Teilweise sind sie auch verletzt, z.b. eine hatte am Bauch
eine Wunde von einem Hai Angriff. Sobald sie gesund und kräftig sind werden sie
wieder in ihr Revier entlassen. Dort müssen sie sich selbst schauen. Leider
sahen wir im Gehege nur einen am Ruhen. Er macht dem Aufseher etwas Sorgen,
weil er nach der Mauser noch nicht unterwegs ins Meer ist. Er würde so viel zu
schwach werden und am Schluss mag er nicht einmal bis ins Wasser laufen.
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| ein Sorgenkind |
Dafür konnten wir in ein Nest schauen wo zwei sich am Putzen
sind.
Auch Seals bekamen wir zu sehen. Die ruhen bevorzugt auf
Felsen.
Die Seelöwen findet man am Sandstrand. An der Allans Bay gab
es gerade einige. Auch eine Schulklasse war dort die sich gar nicht dafür
interessierte. Wir dafür umso mehr.
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| Dazwischen wieder mal etwas Blumen |
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| Seelöwen an der Allans Beach |
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| Auf dem Gang ins Wasser |
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| am Kratzen |
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| Hier kommt er wieder aus dem Wasser |
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| Ich will nur schlafen |
Ich machte dann noch eine Führung mit zu dem Royal Albatross
Center. Vor ca. 80 Jahre haben sie damit begonnen die Albatrosse zu schützen.
Alle 2 Jahre zieht ein Paar ein Junges auf. Im Moment hatten sie 29 Jungvögel
in den Nestern. Diejenigen die ich sah waren richtig flauschige Knäuel. Die
Eltern waren noch auf Futtersuche und kommen erst am Abend nach Hause zum
Füttern.
Auch wenn wir die Jungen nur aus der Ferne sahen war es
recht interessant über diese Vögel mehr zu hören. Ihre Flügel haben eine
Spannweite von 3m. Sie wiegen bis zu 9Kg. Sie bleiben sich ein Lebenlang treu.
Das Nest baut das Männchen aber er gebe sich nicht so grosse Mühe. Es habe auch
schon Weibchen gegeben die bis zu drei Mal das Nest ablehnten.
Plötzlich kam Nebel auf und wir machten uns auf den Rückweg,
diesmal über die Hügel.
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| Ist auch bei Nebel schönn |
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| Rückfahrt über die Highcliff Road |
Natürlich wollten wir uns auch die Stadt Dunedin anschauen.
Sie lebt eigentlich von den Studenten und Touristen. Es ist ursprünglich eine
Schottische Siedlung. Man sieht es noch an einigen alten Häusern an. Der
Bahnhof ist so ein Beispiel. Neuerdings gibt es ein sehr gutes Museum das über
die Gründung der Stadt berichtet. Es wird von Schulen sehr rege benutzt.
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| Der Bahnhof |
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| Bahnhofhalle |
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| Kathedrale |
Um eine gute Sicht
über die Stadt zu haben fuhren wir auf den Signal Hill.
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| Blick über die Stadt |
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| Sicht zur Otago Peninsula |
Auch bei der Baldwin Street machten wir kurz halt. Die
steilste bewohnte Strasse der Welt.
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| Baldwinstreet |
Sind dann über Umwegen (auch steile Strassen) auf die
Hauptstrasse Nr.1 bis zum Shag Point gefahren. Dort gibt es auch eine Seal
Colony und eine alte Werft
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| alte Werft beim Shag Point |
Weiter nach Moeraki zu den Moeraki Boulders. Für mich ganz
faszinierende Steinkugeln aus einer andern Zeit. Seit X Jahren liegen sie am
Strand.
Oamaru ist eine Stadt die früher mit ihren Steinbrüchen
recht bekannt war. Viele Gebäude wurden mit den weissen Steinen gebaut. Heute
will man die kleinen Blau Pinguine sehen wie sie am Abend nach Hause kommen.
Das ist eine sehr sesshafte Kolonie. Die Paare haben ihre Nistkästen und ziehen
die Jungen auf. Von denen kommen aber nur 1/3 zurück um auch hier zu Nisten.
Leider ist es verboten Fotos zu machen, wenn sie an Land
kommen. Zudem wäre es auch zu dunkel. Ich hatte das Glück beim Einnachten einen
Kleinen zu sehen leider nicht all zu scharf.
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| Nistkasten |
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| Hier müssen sie aus dem Wasser und Hoch klettern |
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| Einsamer Blaupinguin |
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| Die Seals kommen auch aber kümmern sich nicht um die Pinguine |
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| Abendstimmung in Oamara |
Diese Pinguine werden nur ca. 30cm gross und wiegen etwa
1kg. Wenn sie an Land kommen, kommen sie Gruppenweise. 10 bis 15 miteinander. Auf
halbem Wege stehen sie still und putzen sich die Federn damit sie schön
trocknen. Dann gehen sie zu ihren Nestern und schwatzen die ganze Zeit. Es ist
recht laut.
Anderntags schauten wir uns noch die Altstadt an. Schöne
alte Häuser und die alten Lagerhäuser wurden umfunktioniert in Läden, Kaffees
und Restaurants. Einige Künstler und vor allem Sammler haben sich da niedergelassen.
Alles Mögliche und Unmögliche kann man da finden.
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| Alte Lagerhäuser an der Harborstreet |
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| Es gibt Sandwiches mit feinem Brot |
Von Oamaru aus führte uns der Weg zurück ins Gebirge. In
Takiroa gabs einen kurzen Halt um die Maorizeichnungen zu sehen, obschon die
Felsformation beeindruckender war.
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| In Takiroa |
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| Maorizeichnungen |
In Glentanner übernachteten wir bei hunderten von wilden
Hasen. Am Morgen sahen wir, dass die Wetterprognose recht hatte und wir getrost
nach Tekapo weiterziehen konnten.
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| Hasen City in Glentanner |
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| Am Morgen ist fast alles Verhangen |
Tekapo das ich am liebsten in Erinnerung habe wie es vor 40
Jahren war, gibt es nicht mehr. Es hat sich zu einem Wander und Winterbergdorf
Zentrum entwickelt. Alles für die Touristen und die kommen in Scharen. Vor
allem Asiaten sieht man, überall strecken sie ihre Selfistecken herum. Wir
brauchten Geduld um die Kapelle vom Good Shepherd ohne allzu viele Leute im
Vordergrund zu haben.
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| Church of the Good Shephard |
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| Statue für die Hunde ohne die im Mackenzie Country nichts geht |
Am Nachmittag machten wir eine Rund Wanderung zum Mt. John
Observatorium. Entlang dem See und dann einen kurzen steilen Aufstieg. Mit
einer herrlichen Sicht über das Mac Kenzie Country wurden wir belohnt. Da das
Wetter auch nicht so gut war, kam die schöne Farbe gar nicht so gut zur
Geltung.
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| Entlang des Lake Tekapo |
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| Einsamer Wasserskie Fahrer |
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| Steiler Aufstieg auf den Mount John |
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| Mackenzie Country |
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| Auf dem Gipfel |
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| Mount Johns Observatorium |
Auf dem Rückweg über die Klippen hatten wir die schöne Sicht
auf die Küste.
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| Nun kann man auch bei Flut auf diese Felsplatte |
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| Früher waren diese Felsen bis zur Hälfte im Wasser |
Es bleiben uns noch gut 10 Tage mit dem Camper. Langsam
werden wir in die Gegend von Christchurch ziehen. Auch Hanmer wäre noch eine
lohnende Ecke. Mal sehen wohin es uns verschlägt. Den nächsten Blog werde ich
wohl aus Christchurch senden bevor wir nach Australien abdüsen.
Liebe Grüsse aus Down Under
Vreni und Susanne
Guten Tag liebe Vreni,
AntwortenLöschenwow, so viele schöne Eindrücke und tolle Erlebnisse. Das ist wunderbar! Danke für den ausführlichen Bericht, er zeigt so viel Schönes vom Land.
Geniesst eure Ferien und
liebe Grüsse
Eda
Hoi Momia
AntwortenLöschenDas sind ja wieder ganz viele tolle Fotos!
Noah haben die Tierfotos am besten gefallen (ganz speziell die beiden Hasen)! :-)
Viele liebe Grüsse und enjoy!