Adelaide, 1. Mai 2019
Meine Lieben,
Die Great Ocean Road ist wirklich great! Unglaubliche Küsten
Formationen. Wir sind total begeistert. Das Wetter war nicht so gut, das heisst
sehr starken Wind und dazwischen Regenschauer. Aber vielleicht war es auch gut so, konnten wir doch die Wucht der Wellen und des Wassers so richtig erleben.
Für 10 Tage hatten wir ein Auto gemietet. Maps me hat uns
gut aus der Stadt geführt. Ich weiss gar nicht was wir ohne diese App machen
würden! Wie haben wir früher unseren Weg gefunden? Unglaublich wie wir von der
Technik abhängig sind!
Als wir losfuhren war gerade Anzac Day. Ein wichtiger
Feiertag für Australien. Die meisten Leute hatten frei und somit war auch
weniger Verkehr.
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| Anzac Memorial in Anglesia |
Bei einem Info Center
heizten sie uns ein, wir müssten unbedingt eine Unterkunft haben. Es seien so
viele auf dieser Strecke unterwegs und alles sei ausgebucht. Sie waren sehr
hilfreich und buchten für uns bei Cape Otway auf einem Camping.
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| Surfbeach in Fairhaven |
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| Aireys Inlet |
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| Split Point Lighthouse |
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| Holz Skulpturen bei der Apollo Bay |
Wir machten uns auf den Weg in den Otway nat. Park. Es hatte schöne Strände zum Surfen.
An die spektakuläre Küste würden wir erst
am nächsten Tag kommen.
Unsere Unterkunft im Bimbi Park war sehr speziell. Ein alter
Wohnwagen als Ferienhäuschen! Es war recht kühl aber es hatte Heizung.
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| Spezielle Behausung im Bimbi Park |
Am morgen machten wir die Wanderung zum Cape Otway Leuchthaus. Er wurde 1859 erbaut und verband Tasmanien mit dem Festland einem
Unterwasser Telegrafenkabel. Es war auch eine Signalstation, mit den
Signalflaggen wurde mit den Schiffen kommuniziert.
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| Es war feucht und windig |
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| Cape Otway |
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| Die Häuser der Otway Bewohner sind jetzt Ferienunterkünfte |
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| Signalfahnenmast |
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| Leuchtturm, als wir dort waren gab es Windstärke 76. Es hatte aber auch schon 157 . |
Es lebten verschiedene
Familien an diesem abgelegenen Platz, zeitweise gab es 16 Kinder die dort
unterrichtet wurden. Eine Familie lebte 30 Jahre hier, von 1848 – 1878 und die hatte 9 Kinder. Jetzt
gibt es noch eine Leuchtturmwärter Familie.
Dann endlich kamen wir zu den 12 Aposteln. Es sind bleibende
Eindrücke die wir aufnehmen konnten. An diversen Aussichtspunkten machten wir Halt und überall trafen wir auch wieder dieselben Leute an. Jede Menge Chinesen
sie sich auf ihren Selfis ablichteten. Ich lasse lieber die Fotos ohne uns
sprechen.
Für die nächste Nacht fanden wir in einem netten Motel in
Port Campell eine Unterkunft. Die Leute sind so nett und hilfsbereit und machen
gerne einen Schwatz. Sie geben auch gerne persönliche Erfahrungen weiter wo es
ihnen besonders gut gefallen hat.
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| War vis a vis von unserem Motel |
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| The London Bridge |
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| Bay of Martyrs |
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| Grotto |
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| Bay of Islands |
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| Childerns cove |
Einige Informationen sind gut, andere finden
wir nicht den Hit. Gut war der Tipp von der Bay of Islands,Tower Hill und Koroit einem Irischen Dörfchen.
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| Tower Hill Lake |
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| Irish Festival in Koroit |
In Mount Gambier sind die Kraterseen und der versunkene
Garten sehr zu empfehlen.
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| Vor dem Infocenter in Mount Gambier |
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| Umpherston Sinkhole |
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| Potters Point |
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| Blick auf den Valley Lake |
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Blue Lake Lookout. Der Blue Lake ist gleichzeitig die Wasser Reserve für Mount Gambier |
Da wir für Sonntagabend ein Hotel in Adelaide gebucht
hatten, kürzten wir die Route durchs Inland etwas ab. Landschaftlich auch
reizvoll viele Weiden und Busch aber sehr ausgetrocknet. Hier warten sie auf Regen.
Entlang der Strassen sahen wir leider recht häufig tote Tiere, meistens
Kängurus. Alles Nachtaktive Tiere, Uns sind auch zwei über den Weg gelaufen.
Der Strasse entlang sahen wir sogar einen Koalabären auf dem Baum hocken.
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| Koala am Wege |
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| Gezügelter Leuchtturm vom Cape Jaffa steht jetzt in Kingston |
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| Es gibt verschiedene Vögel |
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| Unser Wagen |
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| Entlang der Salzseen |
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| Wildblumen am Wegesrand |
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| Ein kleiner Abstecher nach Hahndorf. War früher eine Deutsche Siedlung, wird heute Touristisch vermarktet |
Adelaide hat sich auch enorm verändert. 44 Jahre sind eine
lange Zeit. Die Innenstadt ist sehr lebhaft, überall wird Gebaut. Eine schöne
Fussgänger Zone, ideal zum Shoppen. Ich brauchte noch einen Schlafsack für die
Camping Touren. Sack teuer aber hoffentlich warm!
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| Beim Victoria Square |
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| St Francis Xavier Cathedral |
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| Theater |
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| Brunnen beim Victoria Square |
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| Fensterputzer an der Arbeit |
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| Autofrei in der Rundle Mall |
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| Rosemont Hotel |
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| Rundle Mall Kunst |
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| In der Markthalle |
Ich wollte natürlich auch meinen ehemaligen Arbeitsort,
das Queen Elizabeth Hospital sehen. Ich wusste gar nicht mehr wie weit
weg Woodville von der City ist. Das Spital fand ich, aber das Schwesternhaus
nicht mehr. Ich glaube das musste dem Parkplatz weichen. Das Spital fand ich
sehr alt. Ich bin es ja auch!
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| Queen Elizabeth Hospital in Woodville |
Wir benutzten den schönen Tag um zum Port Adelaide zu
Fahren. Hier hat es noch recht vielealte Häuser und es reichte für einen
Spaziergang entlang des Port River.
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| The Lighthouse |
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| Am Port River |
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| Hart`s Mill |
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| Alte Häuser an der St. Vincent Street |
Den schönen Strand entlang des Meeres genossen wir an der
Henley Beach.Ich habe ganz vergessen dass es den gab und Hanni und ich
auch dort badeten.
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| Esplanade an der Henley Beach |
Für mich ein Muss, den Ausflug nach Kangaroo Island. Früh
musste ich bereit sein um vom Bus abgeholt zu werden. Die Fahrt nach Cape
Jervis dauerte fast 2 Stunden. Die Ueberfahrt mit der Fähre nach Penneshaw auf
Kangaroo Island dauerte auch nochmals ¾ Stunden. Dort wurden wir von einem
netten Führer abgeholt und zu vielen schönen Orten entlang der Südküste
geführt. Kangaroo Island ist die 3.Grösste Insel Australiens.
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| Hatte etwas Mühe um in den Hafen einzufahren |
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| Kangaroo Island in Sicht |
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| Unterwegs auf Kangaroo Island |
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| Hier wird echtes Eukalyptusöl gemacht aus den Blättern |
Unser erster Halt bei den australischen Seelöwen. Es ist die
3. Grösste Kolonie in Australien und diese Art ist gefährdet.
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| Mit ihren Flossen können sie besser Laufen als die Seals |
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| Sie schlafen gerne unter Büschen |
In der Hanson Bay ist das Koalarevier. Dort haben sie ihr
bevorzugten Bäume. Circa 1 Kg. Blätter müssen sie täglich fressen. Jede Menge
dieser Tiere konnten wir auf den Bäumen sehen. Die Meisten am Schlafen.
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| Ein Grasbaum wächst pro Jahr ca. 3 cm |
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| Jede Menge Koalas. |
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| Koalas sind keine Bären |
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| Känguruh |
Der nächste Halt bei den Remarkabel Rocks. Felsformationen
aus Granit die durch Erosion geformt wurden.
Der Abschluss war bei Cap du Couedic . Einen Leuchtturm zum
Abschluss und ein Felsenfenster, Admirals Arch. Hier sahen wir auch noch die
Langnasen-Pelzrobben. Wir konnten die Jungen bei ihren Schwimm versuchen
beobachten.
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| Im Gegensatz zu den Känguruhs kann das Wallaby auf dem Schwanz sitzen |
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| Das Wallaby hat sich an Besucher gewöhnt |
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| Der Leuchtturm von Cape du Couedic |
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| Admirals Arch |
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| Langnasen Pelzrobbe |
Es war ein langer Tag für mich. Erst um 23 Uhr war ich
wieder im Hotel. Susanne benutzte den Tag um auszuruhen und den Reisverschluss
an ihrem Gepäck zu flicken. Und jetzt sitzen wir wieder auf dem Flughafen und
warten auf den Flug nach Alice Springs wo uns neue Abenteuer erwarten.
Nun wünschen wir euch eine schöne Zeit und grüssen aus Down
Under
Vreni und Susanne
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