Broom, 19.Juli 2019

Liebe Freunde und Familien.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Die Hälfte unserer Campingtour haben wir schon hinter uns. Der Outback, die Kimberlys war ein Highlight nach dem andern.
Am Anfang hatten wir noch 2 Tage Zeit in Darwin um uns zu erholen. Das Hotel hatte einen schönen Garten mit Pool, so dass wir nach dem Erkunden der Stadt noch etwas Baden konnten.



Court House in Darwin

Waterfront in Darwin



Polizei auf Rädern

Strassenmusikant der speziellen Art

Victoria Hotel hat div. Cyclons überstanden 






-Die Stadt ist nicht allzu gross, eine Einkaufsstrasse und sonst noch einige Läden. Sehr viele haben aber Mühe zu überleben.  In der Nähe sei ein Shopping Center und das nehme die Kundschaft weg. Wir hatten Glück, am Donnerstag ist in Mindil Beach immer Evening Market. Es ist hauptsächlich Kunsthandwerk und Street Food.

Street Food


frisch gemachte Hüte

Steine aus den Kimberlys



Das schönste aber war der Sonnenuntergang. Leider stolperte ich über eine Wurzel und die Kamera landete im Sand. Ich weiss nicht genau was alles kaputt ist, es hiess für mich jedenfalls eine neue Kamera zu besorgen. Zum Glück hatten wir noch einen Tag Zeit dazu.


alle warten auf den Sonnenuntergang


schöne Steine am Strand

da braucht es keine Worte







Am Samstagmorgen früh ging es dann los auf unsere Camping Tour. Wir sind eine kleine Truppe, Dan unser Fahrer und Reiseleiter, Chris und John, ein älteres Ehepaar aus New South Wales, wir und noch 5 junge Frauen. Eine aus Deutschland, Holland, Malaysia, Frankreich und noch eine Australierin. Eine Frauen lastige Gruppe aber eine gute.

unser Gepäck, viel zu viel aber wir können es mitnehmen

Dan unser Fahrer, Reiseleiter und Koch


Mathilda

der war bei Crocodile Dundee noch lebendig

bei den Edith Falls 


Unser erstes Ziel waren die Edith Falls. Die Belohnung für den Marsch in die Schlucht war ein erfrischendes Bad. Herrlich! Wir sahen auch noch Warane und natürlich einige wenige Blumen. Alles ist sehr ausgetrocknet und dürr.


der erste Wasserfall


Kapok Baum



Edith Falls Pool


Herrlich




Warane






Weiter ging die Fahrt nach Kathrine zu den Hot Springs. Klares Wasser das aus einer Quelle sprudelt. Auch dort hatten wir wieder Zeit zum Baden bevor es in nach Katherine Gorge ging.

ganz klares Wasser bei den Hot Pools




In Kathrine Gorge war ich mit Hanni schon mal vor vielen Jahren. Es hat sich nicht viel verändert aber es gibt nun einen Lookout den wir bestiegen. Wunderbar die Aussicht die wir hatten. Es hat hier auch Saltwater Krokodils darum ist es nicht ratsam darin zu baden.

Katherin River


auf dem Lookout




Unsere erste Nacht verbrachten wir noch in einem Camp etwas ausserhalb des National Parks. Unser erstes Lagerfeuer mit Marshmallow grillen.

erstes Camp





Baoba Baum


Gregorys Tree

die Früchte des Baobab

Mittags Rast


Den nächsten Tag verbrachten wir hauptsächlich mit Fahren. Wir machten kurze Halte wie beim Uebertritt der Grenze nach Westaustralien. Es gibt auch hier die Food Kontrolle, alle Früchte und Gemüse müssen vorher entsorgt werden. 






Am Nachmittag kamen wir beim Lake Argyle an. Es ist ein riesiger Stausee der für ein grosses Gebiet als Wasser Versorgung dient. Es wird natürlich auch Strom produziert. 

Zebrarock, gibt es nur in Lake Argyle


Lake Argyle

Staumauer

Für uns wurde eine Sonnenuntergangs Schiffart organisiert, wo wir sogar noch Baden konnten. Erst später zeigte uns der Führer die Krokodile die hier heimisch sind. Es seien aber alles Freshys und die sind Vegis. Man sehe sehr selten ein Salty! Gute Aussichten für uns!


unser Ausflugsboot


Wallarus

Vanessa und Meggy


ein Freshy




am Bädele bei Sonnenuntergang







Es ist ein grosser Campingplatz auf dem wir übernachten und zum ersten Mal in einem Swag. Es war speziell unter dem Sternenhimmel zu schlafen, vor allem die Mücken und Fliegen schätzte ich gar nicht. In Zukunft stellten wir ein Zelt auf, nur mit einem Fliegennetz, das war besser.



Morgens um 6 Uhr

Frühstück

Der nächste Tag war für Dan ein ganz spezieller. Es war sein 31. Geburtstag, ich hatte noch ein Sackmesser mit, das ich ihm geben konnte. In Kununurra konnten wir sogar noch einen Kuchen und Kerzen für den Abend kaufen, während Dan den Grosseinkauf für die nächste Woche machte.


Happy Birthday Dan!

Die folgenden Tage verbrachten wir in den Bungle Bungle Ranges. Es sind alles runde, geschichtete Hügel. Mit jeder Menge Schluchten und Wegen zu versteckten Wasserstellen. Einige von ihnen erwanderten wir. So schön die verschieden Felsformationen und Farben sind, sind sie immer wieder sehr ähnlich.


Lake Argyle

Kimberly Rose


Chris und John



auf dem Weg zur Echidna Chasm






Bungle Bungle Ranges

Es ist immer sehr warm und Schweisstreibend. Zum Glück gibt es nicht so viele Fliegen wie im Zentrum.
Ein weiterer Aufenthalt war in El Questor Station. Das ist eine Rinder Farm aber durch den Tourismus haben sie nun eine weitere Einnahmequelle und viele Leute kommen in den Genuss der schönen Landschaft.    









Das erste Grün nach dem Abbrennen

Spinifex Gras  ist sehr stachlig


Sonnenuntergang bei den Bungle Bungle



Nicht nur wir waren dort



Eigentlich muss ich gar nicht viel schreiben, es gibt so eine Vielfalt an landschaftlicher Schönheit und doch ist es immer wieder ähnlich. Wasserfälle die nur noch ein Rinnsal sind, trockene Flussbetten die zu reissenden Flüssen anschwellen, wenn es mal Regnet. Es ist schwierig sich das Vorzustellen.   


abgemagerter Dingo



Feuerholz sammeln




durchs Flussbett



Nach Möglichkeit badeten wir in den Flüssen oder Wasserbecken, obschon es Krokodile haben könnte.


unterwegs zur Emma Gorge



baden unter dem Wasserfall in der Emma Gorge

Kristallklares Wasser


Hot Pools



in der Ei Questro Gorge

beim Halfway Pool


wir blieben hier , die jungen Girls kletterten weiter



Abends in Restaurant zur Happy Houer Zeit

wir durchqueren den Pentecost River vor 5 Wochen war er noch ca. 50cm  hoch

jetzt hat es nur noch einige Tümpel

Der Besitzer der Ellenbrae Station.. Sie ist etwa 60 mal 60 Kilometer gross. Nur von den Rindern können sie nicht leben. Da seine Frau gute Scons backt , kamen sie auf die Idee mit den Tourbussen. Für einen Scone mit Confi und Schlagrahm und Tee bezahlt man 9.50$.  



die Küche, alles Freiluft

der Kleine hat ein  Sandhäuschen

Ein spezielles Leben hat sich die Familie ausgesucht, seit 4 Jahren leben sie dort.




Natürlich hatten wir auf den Campings auch Kontakt zu anderen Reisegruppen. Es sind sehr viele unterwegs vor allem Frauen und ältere Ehepaare. Wir finden aber alle, dass wir den besten Reiseleiter haben. Er kocht prima, nur immer zu viel.

Fisch vom Grill








Als wir nach einer Wanderung zum Lager zurückkamen fanden wir eine böse Ueberraschung vor. Während unserer Abwesenheit hatten die Raabenvögel ganze Arbeit geleistet. Sie zerrten die Früchte aus den Taschen, rissen Teigwaren Packungen auf, frassen die Marshmallows etc.

Wenn nicht alles gut verräumt wird, kommen die Raben!

Die Windjana Gorge ist ein Teil eines 375 Millionen Jahre alten Riffs. Man sieht noch immer die Versteinerungen. 



Felsmalereien



Baoba


Bad im Manning River gleich neben dem Campingplatz


Man kann auch mit dem Boot übersetzen


Wir zeigen wie Schlangenbrot gemacht wird.




Auf dem Weg zu den Manning Falls

Die Falls sind nur noch ein Rinnsal, aber zum Baden ist es herrlich.


Wandmalerei in der Bennete Gorge













In der Galvin Gorge

Felsmalerei




Ein einsamer Velofahrer

Unterwegs in die Bell Gorge





Brennholz muss fest geschnallt werden .




Der Lennard River hat in der Zeit viele Schluchten und Höhlen geformt. Beim Eindunkeln kann man tausende von Frucht Fledermäusen zuschauen, wie sie ausschwärmen. Auch die Krokodile warten auf sie. Ein ganz spezieller Moment!


In der Windjana Gorge

Die  Frischwasser Krokodile am warten



ein Freshy


Die Fledermäuse schwärmen aus



In den Napier Ranges erkundeten wir den Tunnel Creek. Es ist ein ausgedehntes Höhlensystem. Durch Schlamm und Wasser laufend kamen wir am anderen Ende wieder raus.





Beim Höhleneingang


Wandmalerei







Märchenstunde




Fliegende Hunde


Im Mowanjum Art und Culture Center




Unsere Reisegruppe

Ca. 1000 jähriger Baoba

trägt noch immer Früchte

Ein Baoba mit Blättern



Auf recht langen Fahrten durch endlose Weiten vorbei an wunderschönen Baoba Bäumen , eine Landschaft die mich fasziniert, sind wir gut durchgeschüttelt gestern in Broome angekommen.



Touristen Zügli

Perlen Läden




Broome, Blick zur Cable Bay

Leuchtturm von Broome








Broome ist eine Stadt die für ihre Perlenzucht bekannt ist. sie haben die schönsten weissen Perlen.



Die grösste Perle



Für uns sind zwei Ruhetage angesagt. Wir können Waschen und unsere Erfahrung in einem Hostel zu wohnen erweitern.








Nacht Markt


alle warten auf den Mondaufgang


Die Treppe zum Mond

Die gibt es nur bei Vollmond weil dann die Ebbe am weitesten zurückgeht und sich das Mondlicht in den Wassertümpeln spiegeln kann.




 Der zweite Teil unserer Reise wird uns nach Perth führen. Ich bin gespannt was uns erwartet.

Liebe Grüsse aus Down Under
Vreni und Susanne


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