Cairns, Anfang Juni 2019

Unsere Lieben .
Wie schnell doch die Zeit vergeht. Erst noch haben wir in Brisbane den Camper in Empfang genommen, und jetzt müssen wir ihn schon wieder abgeben.
In Townsville habe ich den letzten Eintrag gemacht. In der Zwischenzeit haben wir wieder so viel Schönes gesehen und erlebt.
Von Townsville aus sind wir nach Ingham gefahren. Es waren etwa 110 Km. An vielen Zuckerrohr Feldern aber auch Bananen Plantagen fuhren wir entlang. Es ist eine fruchtbare Gegend. Das Klima ist nun auch mehr Subtropisch.








 In Ingham sind die Tyto Wetlands. Eine Lagune, die unzähligen Vögeln und Reptilien Schutz bietet. Wir erlebten die Wetlands sprichwörtlich wet, denn es Regnete wieder einmal.



ein Schildkröttli kommt vorbei







Zum Uebernachten fuhren wir an die Küste, zur Forrest Beach. Unterwegs sahen wir noch die Forrest Zuckermühle. Es eine der Grössten. Leider machen sie keine Führung mehr, aber an der Reception gab sie uns recht gute Auskunft. So ist die Mühle nur etwa 5 Monate in Betrieb. Ein Teil des Personals ist aber das ganze Jahr angestellt. Die Maschinen werden in diesen Monaten gewartet und auf Vordermann gebracht. Mit der Ernte fangen sie im Juni an zu schneiden. Früher haben sie die Felder abgebrannt vor dem Schneiden, aber heutzutage nicht mehr. Die Fasern brauchen sie zum Heizen.

Zuckermühle

Zuckerrohr


Hier in der Nähe sind auch die Wallaman Falls. Mit 268m sind sie die höchsten Wasserfälle Australiens. Ganz imposant wie das Wasser hinunterstürzt.


Unterwegs zu den Wallman Falls wurden wir etwas aufgehalten




Die Wallman Falls 286m Hoch






Hinchinbrook Lookout




Einen weiteren Höhepunkt war der Besuch des Paronella Parkes. Mitten im Regenwald ist eine tropische Parkanlage. Ein katalanischer Einwanderer hat sich 1930 einen Traum verwirklicht. Er baute sich einen kleinen Vergnügungspark. Leider wurden die Gebäude durch diverse Cyclones, Ueberschwemmungen und einem Brand recht in Mitleidenschaft gezogen.




Mena Falls





Australische Kauri Allee





Teresa Falls


Ein neuer Besitzer hat es aus dem Dornröschenschlaf befreit und machte den Park wieder zugänglich. Am Abend sind die Ruinen eine wunderschöne Kulisse für «The String Family», die kleine klassische Konzerte aufführen.













Flying Fox









Lipstik Tree










Konzert der String Family



Die nächste Station wurde Cairns. Aus dem kleinen Dorf wurde eine ansehnliche Stadt. Die Stadt hat nun eine sehr schöne Promenade mit grosser Lagune zum Baden und natürlich einem Hafen für all die Ausflugsboote die zum Great Barrier Reef Touren anbieten. Die alte Markthalle gibt es noch, Rusty`s Market. Einfach toll, all die tropischen Früchte und das Gemüse zu sehen.


Unterwegs nach Cairns

Rusty`s Market








Fiegende Hunde

in der Fussgängerzone


die Lagoone an der Esplanade








Pelikane an der Esplanade


Auch uns zog es aufs Wasser. Für den Ausflug zum Barrier Reef hatten wir herrliches Wetter, ruhige See und nicht zu Heiss, ideal zum Schnorcheln. Ich dachte wir hätten bei einem kleineren Boot gebucht, aber es waren sicher etwa 80 Leute drauf.


Circa 21/2 Stunden brauchten wir um raus zu fahren und dann konnten wir zum ersten Mal ins Wasser. Die Hälfte ging Tauchen und die andern zum Schnorcheln. Unglaublich was sich unseren Augen bot. Wir mussten uns nur an einem Rettungsring festhalten und wurden herumgezogen. Ganz schön bequem.


Susanne am Schnorcheln











Nach dem Mittagessen wurde ein anderes Riff aufgesucht und so gabs ein weiteres Schnorcheln.







 Wir hätten noch lange weitergemacht,denn das Wasser war recht warm. Aber der Rückweg war gleichlang wie am Morgen.


Auch der nächste Tag versprach ein Highlight zu werden. Der Ausflug nach Kuranda mit der Bahn, und mit der Skyrail Rainforest Cableway zurück. Die ist relativ neu, und schwebt teilweise hoch über den Bäumen. Man bekommt einen ganz andern Eindruck von den Baumriesen.



Die Lokomotiven unseres Zuges 




Es war ein recht langer Zug




Barron Falls, es ist ein Stausee darum hat der Wasserfall nicht mehr so viel Wasser



Kuranda ist nur noch für Touristen. Ein Souvenierladen  nach dem andern




In Kuranda Besuchten wir noch die Schmetterlinge und das Bird Sanctuary. Wunderschön die intensiven Farben der tropischen Schmetterlinge.













Und auch die Vögel, so schön die von Nahem zu sehen. Sie sind sich gewohnt Leute um sich zu haben und gar nicht scheu. Die Blau- Gelben Macaw sind ganz frech. Sie stiegen mir auf den Buckel, d.h. auf den Rucksack und pickten an meinem Anhänger herum.








Cossowary










Barron River

Barron Falls aus dem Skyrail aus


Unterwegs mit der Skairail 







Zurück in Cairns sind wir noch nach Port Douglas gefahren. Es war ein sehr schöner Abend, und da der Camping mitten im Städtchen war, konnten wir noch die Wanderung um die Landzunge machen. Eine herrliche Abendstimmung, die nicht nur von uns genossen wurde.


Beach in Port Douglas

man könnte noch baden







Am nächsten Tag machten wir uns auf in den Regenwald, dem Daintree nat. Park. Mit einem normalen Auto kann man bis zum Cape Tribulation fahren. Eine Fähre brachte uns über den Daintree River der auch ein Krokodil Habitat ist.

Fähre über den Dintree River

Beim Discovery Centre lernten wir auf einer Tour vieles über den Regenwald, die Bäume und ihre Bewohner. Man kann mitten durch den Regenwald in 11m Höhe laufen und auf einen 23m hohen Turm steigen. Es gibt div. Aussichtsplattformen, so dass man auch in die Baumkronen kommt.




Sunbird



Auch Dinos bewohnen den Regenwald





Bush Tucker

So war es in Natura, schmeckte ganz gut, von den Früchten machten sie Confi oder Chutny

Die Glace gabs zum Schluss

Riesen Farn





Blue Plum , Lieblingsfrucht der Kasuaren

Wir lernten auch viel über die Kasuaren, z.B. dass das Weibchen nur die Eier legt und das Männchen sie ausbrütet und die Jungen auch aufzieht. Die Kasuare kommen nur im Tropischen Regenwald von Australien und Neu Guinea vor. Wir hatten sogar das Glück, dass wir einen sahen als er die Strasse überquerte. Wir waren gerade am überlegen ob es wirklich so viele gibt wie sie immer Schilder aufstellen, und schon kommt er daher gelaufen.






Wir erfuhren, dass Daintree der älteste intakte Tiefland Regenwald ist. Er soll um 180 Millionen Jahre alt sein. Der Amazonas sei 7 Millionen Jahre alt. Es ist schwer sich das vorzustellen.


Blackbean



Auf unserem Camping gab`s eine Schaukel, nicht nur für Kinder






Aber wie üblich, im Regenwald regnet es auch häufig und es ist alles immer feucht.










Hier gibt es auch eine Tee Plantage und eine Eiscreme Fabrik. Leider war sie noch nicht geöffnet als wir vorbei gingen. Wir konnten aber all die Exotischen Fruchtbäume die sie für ihre Sorbets brauchen abwandern. Viele der Früchte waren für mich unbekannt.





Yellow Sapote werden etwas früher gepflückt und auf einem Gestell nachgereift.


Grüne Baumameise, ihr Saft schmeckt ganz sauer


Beim Cape Tribulation war dann für uns Schluss. Weiter darf man nur mit einem Allrad Auto.









Besuch in der Mossman Gorge








wäre gut zum Baden gewesen






 Namensgebend für das Cape Tribulation, Kap des Trübsals, ist Captain Cook. Er lief hier 1770 auf Grund und musste das Schiff reparieren. Das machte er dann in Cooktown, unserem nächsten Ziel.
Cooktown ist ein kleines ruhiges Städtchen, an der Einmündung des Endeavour River. Einen schönen Blick hatten wir vom Grassy Hill aus.



Blick vom Grassy Hill



Leuchtturm auf dem Grassy Hill

Blick über Cooktown



Hier statteten wir mal dem Friedhof einen Besuch ab. Jede Religionsgemeinschaft hat ihre eigene Abteilung. Eine spezielle fand ich,für die» Rebels» , die Rebellen die wollen nicht neben den normalen Bürgern liegen.

ältester Grabstein 1874




auch die Gräber waren speziell


Auf Anraten der Camping Verwalterin machten wir einen Ausflug zu den Isabell Falls und Endavour Falls. War eher ein Reinfall.


Isabell Falls



Der Fluss geht über die Strasse

Endavour Falls

Im Hafen von Cooktown





1880 wurde am Palmer River Gold gefunden und im nu waren 20000 Chinesen da.. Cooktown hatte mal über 30000 Einwohner, heute sind es noch etwas über 2000.


Einmündung vom Endavour River ins Meer

alte Häuser an der Hauptstrasse




Wir waren nicht die einzigen Eulen im Camping
Käpten Cook



Zurück auf der Mulligan Highway ist man sofort wieder im Outback





Die Black Mountains sehen aus wie Kohlenhalden, es sind aber einfach viele Felsbrocken. Ihnen werden magische Kräfte zugeschrieben.









Vom James Earl Lookout aus


Richtung Tableland





Auf dem Weg zurück nach Cairns blieb uns noch genügend Zeit um einige Tage im Atherton Tableland zu verbringen. Von Mareeba aus gelangten wir in die Granit Gorge. Hier begeisterten uns die riesen Granit Boulder, Felsen. Hier leben auch die kleinen Felskängurus. Sie sind sich auch gewohnt von den Menschen gefüttert zu werden. Auf schönen Rundwegen konnten wir die Schlucht erkunden und über die Felsen klettern.

Erntezeit bei den Bananen






Pionier Museum in Mareeba




Empfangskomite in der Granite Gorge


Rockwallaby sind sehr zutraulich




in der Gorge










Am Morgen kamen auch die Pfauen hervor





Früher wurde im Tableland viel Tabak angebaut, da es heute nicht mehr rentiert haben sich die Bauern auf andere Sachen konzentriert. So Lernten wir den Mangowein kennen( fanden wir sehr gut).

Mango Plantage

Golden Drops, hier gibt es Mangowein. Gar nicht mal so schlecht.


Kaffee wird angepflanzt und geröstet. Eine grosse Teeplantage haben wir besichtigt. Milchwirtschaft wird betrieben, Käse und Schokolade wird gemacht, alles Kleinunternehmen.

Nerada`s Tee Plantage

Es hätte noch vieles zum Ansehen, aber es Regnete und hier oben war es sehr kühl. So sind wir nach Besichtigung einiger Wasserfälle wieder an die Küste gereist.



McHugh Lookout 

Curtain Fig Tree

Millaa Millaa Wasswrfall

Zillie Falls, konnten leider nicht nahe heran, der Weg war durch umgestürzte Bäume versperrt

Ellinjaa Falls

Cathedral Fig Tree

Hier sahen wir kleine Platypus , Schnabeltiere, herumschwimmen


In diesem Monat fuhren wir über 4000km mit unserem Camper, und er hat uns nicht viele Probleme gemacht.
Jetzt sitzen wir hier an der Ellis Beach, etwas nördlich von Cairns und ich versuche den Blog zu schreiben.

Am Sonntag an der Ellis Beach wird die Jugend trainiert





Unsere Nachbarn beim Camping in Ellis Beach, sind am Eier ausbrüten.




Markt in Palme Crove

Gratis Flechtunterricht



Jetty an der Palme Crove



Die Esplanade in Cairns ist super. Alle haben Platz, auch für kleine Feste







Auch müssen wir uns langsam auf die Camping Tour vorbereiten. Am 5.Juni fliegen wir nach Darwin und am 8. geht es los, 23 Tage der Nordwest Küste entlang nach Perth. Ich denke, dass ich in dieser Zeit nicht schreiben kann.  Das werde ich dann in Perth nachholen. Und dann geht es ja nicht mehr lange und wir sind wieder in der Schweiz.

Nun wünschen wir euch allen alles Gute und Grüssen ganz herzlich aus Down Under

Vreni und Susanne


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