Perth , 1. Juli 2019

Liebe Freunde und Familien.

Wir sind seit gestern in Perth. Unsere Adventure Tours  haben wir gestern beendet. Mit einem lachenden und weinendem Auge haben wir uns von der Gruppe verabschiedet und sind ins Hotel. Ich will aber nicht vorgreifen. Am 19. Juni waren wir noch in Broom und verbrachten einen Tag am Strand, an der Cable Beach und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang.


An der Cable Beach in Broom





Gestern hatten wir den Mondaufgang und heute den Sonnenuntergang







Am nächsten Morgen war der Beginn des zweiten Teils unserer Reise. Diesmal waren wir 15 Personen. Wir zwei waren die ältesten, dann waren noch drei Männer und der Rest alles allein reisende Frauen. Die Jüngste war 18 und die andern alle Anfang 20. Eine Deutsche die war 47 und zwei der Männer in den 50ern. Eine spezielle Mischung!

Unsere Truppe


 Es gab eine lange Fahrt durch die Great Sandy Desert bis wir zur 80 Mile Beach kamen wo wir den Sonnenuntergang erlebten. 

Bei einem Roadhouse




an der 80-Mile Beach








Unterwegs im Pilbara Gebiet



Zum übernachten fuhren wir auf eine Rinderfarm die als 2. Standbein einen Campingplatz haben. Hier hatten wir eine Kabine zum Schlafen. Es gab auch eine Küche und Grill und Dan machte Gemüse und Steaks zum Znacht.

Dan am Grillen




Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter, über Port Heland. Hier wird all das Eisenerz das in der Umgebung abgebaut wird nach China verschifft und der Stahl wird dann wieder Importiert. Wir sahen Züge mit hunderten von Wagen die allesamt mit dem Eisenerz beladen waren. Anscheinend ist Australien der 2. grösste Lieferant von Iron Ore. 




Es hat auch grosse Salinen. Auf dieser North West Costal Highway fahren auch die langen Road Trains, Lastwagen mit 3-4 Anhängern, bis 60m lang können sie sein.


Salzberg



Es gibt noch längere

Das schöne Wetter lässt uns leider auch im Stich. Auf dem Weg in den Karijini Nationalpark fängt es an zu Regnen. Es ist auch Kälter geworden. Die Zelte stehen alle auf einem Rost, anscheinend ist es hier noch häufig regnerisch. Es ist recht ungemütlich, und einige haben sich Bettflaschen gekauft. Ich bin froh um den warmen Schlafsack. Die nächsten drei Nächte werden wir hier schlafen.







Am nächsten Morgen war das Wetter wieder besser und mit der Sonne wurde es auch wärmer. Wir fuhren zur Dales Gorge. Entlang der Schlucht und dann hinunter zum Circular Pool. Zum Baden hatte niemand Lust, denn durch den Regen war das Wasser rot-braun.



In der Dales Gorge



Beim Circular Pool

Wir sind dann weiter zu den Fortescue Falls. Hier machten wir Mittagsrast. Die Felsen sind in verschiedenen Farben geschichtet. Sie sehen sehr schön aus und zum Hinaufklettern günstig. Die dunkel grau blaue Schicht ist Eisenerz, Iron Ore. Dazwischen gibt es auch Schichten mit Aspest.




Aspest Adern


Eine der wenigen Schlangen die wir sahen






Fortescue Falls




Einer von Dan`s Lieblingsorten war der Fernpool. Dort badete er auch und konnte die drei jüngsten Girls dazu animieren. Es sei aber recht kühl gewesen.

Fern Pool füe die Aboriginels ein heiliger Ort






Im späteren Nachmittag erkundeten wir noch die Kalamani Gorge. Die war auch für Dan neu. Dank des Regens hatte es etwas mehr Wasser und wir mussten teilweise auf schmalen Steinsimsen laufen. Es war aber eine sehr schöne Schlucht die mit einem Felsen Fenster überraschte.

Kalamani Gorge





Unsere Gruppe












Das Felsenfenster

In der Zwischenzeit war es recht sonnig geworden aber einige Pützen gab es noch immer.

Regenpütze
Der nächste Tag sollten unsere anspruchsvollsten Wanderungen werden. Zuerst gings in die Weano Gorge. Bis zum Handrail Pool konnten wir laufen, dann war Schluss. Wir hätten ihn durchschwimmen müssen.

Frühstückeier

Bei unserem Camp in Karijini Park

Weano Gorge







Handrail Pool



Bei der Hancock Gorge mussten wir durchs z.T. Knietiefe Wasser laufen und am Schluss noch durch die Spider Schlucht. Grausam, beidseitig mussten wir uns an den Wänden mit Händen und Füssen abstützen. Ich kann es noch heute nicht glauben, dass wir das schafften. Zurück war es auch nicht einfacher.


Hancock Gorge




Einstieg zum Spider Track









Geschafft !


Wie komme ich da wieder runter?!

Gegen Abend machten wir noch die Joffrey Gorge unsicher, erlebten einen schönen Abend mit einem wunderbarem Sternenhimmel.














Eine weitere lange Fahrt von ca. 800 km brachte uns nach Exmouth, Yardi Creek. Wir kamen gerade noch zum Schluss des Sonnenuntergangs.







Eine Beach zum Surfen


 In Yardi Creek übernachteten wir auch das letzte mal im Zelt .




Pouletschnitzel


Das letzte Lagerfeuer






Den nächsten Tag verbrachten wir an der Turquoise Bay beim Schnorchel. Ganz klar war das Wasser und wir sahen viele Korallen und schöne Fische.











Die Girls hatten eine Tour gebucht um die Walhaie zu sehen. So waren wir nur noch zu sechst mit Dan zusammen. Er fuhr mit uns nochmals zum Leuchtturm und zum  Mildura Schiffswrack. Anschliessend konnten wir die Girls in Exmouth widertreffen. Auch sie hatten einen tollen Tag erlebt.

Mittags Lunch an der Beach








Schiffsanker der Mildura

Mildura Wreck strandete 1907






In Coral Bay sind wir in einem Hostel für zwei Nächte untergebracht. Der nächste Tag war ein Ruhetag, d.h. Die Jungs fuhren mit dem Schiff hinaus und wir vergnügten uns mit Strandlaufen und Schnorcheln. Auch hatten wir Zeit zum Waschen. Leider war die Sicht beim Schnorcheln nicht mehr so gut, der Wind hatte auch etwas zugenommen. Dafür gab es nochmals einen Sonnenuntergang mit Wolken.



Spaziergänger in Exmouth

Am Strand der Coral Bay








Freier Tag in Coral Bay

Am nächsten Tag überquerten wir den südlichen Wendekreis, Tropic of Capricorn.






Wir kommen durch fruchtbare Gegend, Bananenplantagen, Gemüse Felder etc. Einen Abstecher gibt es zur Shell Beach. Die besteht aus vielen kleinen weissen Muscheln, wunderschön!


An der Shell Beach








Am Abend kommen wir im Ferien Resort Monky Mia an wo wir im Hostel nächtigen.



Monky Mia Resort




Auch am Abend kamen die Delfine zur Begrüssung






Hier in Monky Mia ist eine grössere Delfin Population. Sie haben einmal angefangen zu Füttern und jetzt können sie nicht mehr aufhören. Jeder Delfin der am Morgen vorbeikommt kriegt 4 Fische. Ein kleiner Snack. Die Delfine kennen sie alle an den Flossen.
Am nächsten Morgen sind wir natürlich auch dabei.  Es werden immer 4 Personen ausgewählt die einem Delfin einen Fisch geben dürfen. Susanne war auch unter den Glücklichen.


Morgens am Pier von Monky Mia



Ein geeignetes Foto Objekt bis die Delfine kommen






Susanne darf ihn Füttern


Auf unserer Fahrt nach Süden besuchten wir auch die Shark Bay. Hier können wir das Gebiet der Stromatolithen, den ältesten lebenden Organismen erkunden.




diese Felsen sind Stromatoliten










Auch die Murchison Gorge konnten wir noch besuchen und das Nature`s Window.


Murchison Gorge





Felsentor

Ein letztes Gruppenfoto






Die letzte Nacht verbrachten wir in einem Hostel in Kalbarri. Es war kalt und ungemütlich. Den Geburtstag von Susanne haben wir aber doch noch mit Tee und Kuchen gefeiert.

Am Strand von Kalbarri kommen riesen Wellen herein





Happy Birthday Susanne





Am letzten Tag unserer Tour hiess es noch früher aufstehen. Dan fuhr uns zum Pinke Lake für den Sonnenaufgang. Leider war es grausam kalt und wir waren froh als die Reise weiter ging.


Sonnenaufgang am Pinke Lake


Wir besuchten den Nambung Nat. Park , die Pinnacle Dessert. Unglaublich was sich unseren Augen bot. Lauter speziell geformte Steine und alles gelben Sand.



Pinnacle Desert






In den Felslöchern bauen sich die Vögel mit Vorliebe ihre Nester













Unser letztes Mittagessen in Lancelin und anschliessend zum Sandbording in den Sanddünen von Sandy Cape.


Zum letzenmal Sanwiches!

Dan freut sich über das Abschiedsgeschenk

Sanddüne in Lancelin Sandy Cape

Auch will es versuchen 







Wie schnell doch die Zeit vergangen ist. Es war eine gute Sache diese Tour von Darwin nach Perth. Ich habe jedoch für die nächste Zeit genug von Sandwiches und Wraps. Auch für Hostels fühle ich mich etwas zu alt, aber es war eine tolle Erfahrung.
Australien ist unglaublich schön, vor allem den Nordwesten fand ich speziell. Ich kann nicht sagen welches Land schöner ist, Neuseeland oder Australien. Sie sind so unterschiedlich dass man sie gar nicht vergleichen kann. Wir hatten super tolle Monate und sind dankbar dass wir uns diese Auszeit nehmen konnten. Unseren Kindern danken wir, dass sie auf uns verzichtet haben und zu unseren Wohnungen schauten.
Wir werden noch eine Woche in Perth und Umgebung sein, und am 8. Juli werden wir den Flug nach Singapur besteigen und am 9. sind wir dann wieder in der Schweiz.
Wir nehmen so viele Eindrücke und Erlebnisse mit und ich hoffe ich konnte einige mit euch Teilen. Wir freue uns, euch alle wieder in der Schweiz zu treffen.

Bis bald, noch herzliche Grüsse aus Down Under
Vreni und Susanne


Kommentare

  1. Liebe Vreni,
    so interessant all deine Eindrücke und Erlebnisse mitverfolgen zu können. Danke für's Teilen. Mein Sohn freute sich sehr über die Delfine und dass deine Freundin sie füttern konnte.
    Gell, wir vermissen dich an der Kinderkleiderbörse schon etwas!
    Weiterhin erholsame Lang-Ferien und
    liebe Grüsse
    Edith

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  2. Ja, Ihr habt wirklich eine tolle Reise hinter Euch gebracht. Die Eindrücke werden noch lange nachhallen. Wir haben Eure Aufnahmen immer mit viel Interesse in uns aufgesogen und die Hinweise zu den einzelnen Bildern waren immer gut verständlich und informativ. Bei uns in der CH hatten wir auch sehr heisse Tage (ca 37 Grad) mit bei uns wenig Regen. Wir wünschen Euch einen guten Abschluss und eine Gute Heimreise. Das Thema bei unserem nächsten Treffen ist mit Deinem Reisebericht (Susanne) schon gesetzt! Mit den besten Grüssen aus dem Berner Oberland
    Marianne und Heinz

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